Die Silbersommermischung als perfekte Staudenkomposition für Ihren Garten

von Marius Wolf, 16.05.2018

Die Silbersommermischung – jeder hat sie schon einmal gesehen, ob in Parkanlagen, in Wohn- und Gewerbegebieten oder als Straßenbegleitgrün. Blaue, weiße und gelbe Blüten in Kombination mit einem silbrigen Laub und einem duftigen Blütenschleier, verleihen dieser Pflanze ihren Namen. Selbst im Winter ist die Silbersommermischung durch filigrane Halme sehr ansehnlich. Diese robuste und attraktive Staudenpflanzung kann sowohl in gut durchlässigen Böden als auch an Problemstandorten gepflanzt werden. Dennoch mag sie es sehr sonnig, um ihre vielfältigen Blattformen aller 26 Arten zu entfalten.

Im heutigen Blogpost wollen wir Ihnen die Pflanzung und die Pflege dieser Mischung näher erläutern. Besonders bei der Pflanzung von Staudenkompositionen müssen Sie je nach Gerüstbildern, Bodendeckern, Streupflanzen oder Gruppenstauden verschiedene Pflanzabstände und -tiefen beachten. Damit sich die Staudenpflanzung, insbesondere die Silbersommermischung, gut entwickeln kann, sollten Sie folgende Dinge befolgen: 

Standortwahl, Bodenvorbereitung und Pflanzung

Den Boden bzw. das Substrat sollten Sie vor der Pflanzung von Wurzelunkräutern befreien. Des Weiteren sollten Sie an schattigen Pflanzungen den Boden mit Humus verbessern und an sonnigen Pflanzungen eine Abmagerung mit Splitt zur Verlängerung der Lebensdauer beitragen. Danach sollte der Boden gründlich gelockert werden.

Die eigentliche Pflanzung sollte dann unbedingt mit einem feuchten Ballen erfolgen, sowie nach der Pflanzung auch ordentlich gewässert werden sollte. Unmittelbar nach der Pflanzung können Sie eine Mulchschicht aufbringen, um keimendes Unkraut zu unterdrücken und in Trockenperioden die Feuchtigkeit länger im Boden zu halten.

Pflegeaufwand und Wasserbedarf

Bei allen Staudenkompositionen, und somit auch bei der Silbersommermischung, hält sich der Pflegeaufwand in Grenzen, wenn Sie bei der Zusammensetzung auf eine gute Bodendeckung achten, um aufkommenden Unkräutern keine Chance zu bieten. Zudem kann sich keine Art auf Kosten einer anderen durchsetzen, wenn Sie gleich starke Partner ausgesucht haben.

Durch die zuvor genannte Mulchschicht wird nicht nur die Pflege vereinfacht, sondern auch die Lebensdauer und Stabilität der Pflanzungen verbessert. Dennoch sollten Sie im ersten Vegetationsjahr alle sechs Wochen einen Kontrollgang durchführen, um eventuell vorhandene Wurzelunkräuter zu entfernen. Bei der Unkrautkontrolle sollten Sie auch unbedingt auf die auflaufende Menge neuer Stauden achten, um diese eventuell auszudünnen.

Bei großen Trockenheit muss im ersten Jahr unbedingt viel gewässert wrden.

Im Winter können Sie altes Laub und Stängel stehen lassen, da Sie diese erst vor dem Austreiben der Zwiebelpflanzen im Frühjahr bodennah auf 5 cm zurückschneiden müssen (Wintergrüne Stauden natürlich nicht abschneiden). Praktisch ist, bei den meisten Stauden ist kein Winterschutz notwendig.

Abschließend darf natürlich die Düngung nicht fehlen, die im April oder Mai bedarfsgerecht, nach dem Prinzip weniger ist mehr, durchgeführt wird.

Text: Lena Knappmann / Bild: Adobe Stock

Zurück zur Hauptübersicht