Virtuelle Gärten – Ein Spaziergang durch die Zukunft

von Carsten Müller, 10.04.2019

Die schönste und einfallsreichste Planung führt zu keinem Auftrag, wenn sich der Privatgartenkunde das Endprodukt nur schwierig vorstellen kann. Bereits in der Planungsphase können somit Konflikte aufgrund des Missverhältnis von Kundenwunsch und realer Vorstellung und Ausführung entstehen. Letztendlich führt dieser Umstand zu einer schwierigen Zusammenarbeit, Unzufriedenheit bei beiden Parteien und einem erhöhten Kostenaufwand. Daraus wird langfristig bestimmt keine gute Geschäftsbeziehung entstehen...

Der Trend der Digitalisierung ermöglicht es uns heute über die typischen Handskizzen und Pläne hinaus das Endprodukt, den Garten oder die Außenanlage, zu visualisieren. Neben heute, heute fast schon gängigen 3D-Plandarstellungen, können die Kunde von heute mit Hilfe virtueller Erlebnisse in die Planung mit eingebunden und von dieser überzeugt werden.

Mit Hilfe verschiedener Softwares können der Garten und das Geländemodell gezeichnet werden. Alle Facetten und Bestandteile des Bauprojektes werden dabei abgedeckt. Diese digitale Plandarstellung kann nach Fertigstellung als 3D-Film angefertigt und dem Gartenbesitzer präsentiert werden. Dies ist bei kleineren Planungen ausreichend.

Bei umfangreicheren Garten- und Außenanlagenprojekten hat der Kunde heutzutage allerdings auch die Möglichkeit sein Projekt in den verschiedenen Bauablaufphasen und als fertiges Endprodukt mit einer VR-Brille virtuell zu erleben. Denn das Medium der Zukunft ist Bewegtbild. Mittels einer ansprechenden Visualisierung kann dem Kunden ein verfrühtes Kauferlebnis geboten werden und in ihm somit die Vision vom Traumgarten geweckt werden. Außerdem ermöglicht dies dem ausführenden Unternehmen die Kundenvorstellungen zu verstehen, Missverständnisse zu vermeiden und im Vorfeld zu minimieren.

Wir sind gespannt auf die Zukunft und die vielen Möglichkeiten der Digitalisierung. Wie sieht's bei Ihnen aus?

Text: Lena Knappmann / Bild: Adobe Stock

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